Kontakt:

Heise Töppe                                   

Töpferei

Jörg Heise

Göritzstraße 1

06128 Halle/Saale


0345 4441208

0174 3888035

                   


Die Töppe

frisch gedreht
frisch gedreht
montiert und geschnitten
montiert und geschnitten

Die meisten meiner Gefäße entstehen auf der Töpferscheibe.

Ich verwende eine rotbrennende Arbeitsmasse, eine Mischung aus Eisenberger und Rossbacher Ton.

Bei sehr hohen Gefäßen, wie dieser Leuchtturm, wird der Arbeitsmasse noch zementfein gemahlene Schamotte (bereits gebrannter Ton) zugesetzt, um eine höhere Stabilität beim Drehen zu erreichen und um die Gefahr des Verziehens im Brand zu verringern.

Mit allerlei Kleinwerkzeug wie Kammschiene und Bauchschiene, Flaschenknecht und Schneidedraht, und natürlich mit den Händen und Fingern, entstehen Kleinserien und Unikate, Minis und Bodenvasen. 

Henkeln im lederharten Zustand
Henkeln im lederharten Zustand

Etwa einen Tag nach dem Drehen können die Gefäße im lederharten Zustand weiter verarbeitet werden. Abdrehen und Glätten, Henkeln oder Montieren, aber auch Schneiden oder Verformen sind die nächsten Arbeitsschritte.

Nach dem Trocknen werden die Töpfe bei ca 900°C im Elektroofen geschrüht. Jetzt sind sie nicht mehr wasserlöslich und können gefahrlos weiter verarbeitet werden.

Die Glasurbestandteile werden mit Wasser vermischt. Nun kann man die Gefäße tauchen oder übergießen, bemalen oder besprühen.

Nach dem Glasieren sehen meine Töppe so aus.

glasiert und fertig für den Glattbrand
glasiert und fertig für den Glattbrand
fertig gebrannt
fertig gebrannt

Die Gefäße werden im Elektroofen dicht gebrannt.

Inspiriert durch die Farbigkeit von Vogeleiern habe ich drei Grundfarben: Blau, Braun und Grün mit den typischen Sprenkeln und dem fließenden Übergang vom Hell ins Dunkel. Ein heller Streifen rundet die Gestaltung ab.

Durch eine spezielle Spritztechnik kann ich auch Muster und grafische Strukturen auf die Gefäßoberfläche auftragen.